Exkursionen & Fahrten

Juli 2022

HRS voll abgefahren
Das Raabe Rudel besucht Wolfsburg

Autorin: Dalya Tuccia und Milena Köhler 8a

 

Zwei Tage  bevor die ersehnten Sommerferien losgehen, starteten alle Schüler*innen und Mitarbeiter*innen der Haupt- und Realschule Eschershausen zu einem Schulausflug. Um 8:00 Uhr gingen 200 Personen in vier Reisebussen auf große Fahrt nach Wolfsburg.

Die Schüler*innen konnten zuvor wählen, ob sie die Experimentierlandschaft Phaeno oder die Autostadt der Volkswagen AG besuchen wollten. So starteten zwei gemischte Gruppen in die Erlebniswelten.

In der Autostadt waren die Schüler*innen des 5. bis 9. Jahrgangs fasziniert von verschiedenen Sportwagen, die dort ausgestellt werden.

Auch die Entwicklungen in Sachen E- Mobilität und Nachhaltigkeit weckten das Interesse vieler Beteiligter. Am meisten Spaß bereitete jedoch der Fahrsimulator und die Riesenrutsche. 

Im Phaeno gab es ebenfalls viele spannende Sachen zu sehen und auszuprobieren.

Naturwissenschaftliche Phänomene, z.B. der Feuertornado begeisterten Jung und Alt.

Bereichert mit vielen Eindrücken und Erlebnissen haben sich am Nachmittag dann beide Gruppen wieder zusammengefunden, um bei einem Imbiss ihre Erfahrungen auszutauschen, bevor es gegen 16.00 Uhr wieder zurück nach Eschershausen ging.

Nachdem wegen zwei Jahre langer Coronopause wenig unternommen werden konnte, war dieser Schulausflug ein absolutes Highlight, welches die Schulgemeinschaft der HRS Eschershausen gestärkt hat.


April 2022

Meer und Spaß für alle 
Klassenfahrt der 7a vom 25.4. bis 29.4.2022

 

Ostsee? Thüringer Wald? Wiehengebirge? Vor jeder Klassenfahrt stellt sich erneut die Frage, wo es hingehen soll und sich Dinge erleben lassen, die für alle ein Gewinn sind. Das geht natürlich am besten an Orten, die man außerhalb der schulischen Welt mag und zu Lieblingsorten erklärt hat. Es lag also nichts näher als eine Klassenfahrt nach Borkum zu machen! Sobald im Frühsommer 2021 nach mehr als einem Jahr Corona-Pandemie wieder Buchungen möglich waren, quartierten wir uns für April 2022 in Deutschlands größter Jugendherberge ein. 

Bei eher mäßigem Wetter fuhren wir schließlich am 25.4. morgens in Alfeld los. Das Wetter besserte sich aber mit jedem Kilometer, den wir der Küste näherkamen. Auf der Überfahrt war es dann zwar noch kalt, die Sonne war aber zumindest schon am Himmel zu sehen. Als wir auf Borkum ankamen, hatte sie dann endgültig die Oberhand gewonnen. Nach dem Einchecken in der Jugendherberge und dem Beziehen der Zimmer holten wir gleich unsere Fahrräder ab, die in den kommenden Tagen unsere wichtigsten Begleiter werden sollten. Ob nach Borkum Stadt, ins Schwimmbad oder einfach mal an den Strand – mit dem Fahrrad ging es am schnellsten und einfachsten. 

Der Dienstag begann mit einer tollen Gruppen-Erfahrung in der Kletterhalle. Nachdem die Klettergurte angelegt worden waren, lernten alle, sich gegenseitig abzusichern und beim Steigen in der Wand zu unterstützen. Abends entfachten auf einem der Feuerplätze ein großes Lagerfeuer, an dem wir gruselige Geschichten und Kochrezepte aus unseren Herkunftsländern austauschten. Da durch ein kleines Kommunikationsproblem unsere Bestellung für den Stockbrotteig untergegangen war, durften wir sogar am Donnerstag ein weiteres Lagerfeuer machen und unser leckeres Brot sowie Marshmallows darüber erhitzen.

Am Mittwoch Nachmittag gingen wir auf Erkundungstour ins Wett. Uns begleitete der weit über die Insel Borkum hinaus bekannte Wattführer Albertus („Bertus“) Akkermann. Wir lernten die Verstecke der Wattwürmer kennen und erfuhren viel über das Gleichgewicht des Ökosystems „Wattenmeer“ und warum es so wichtig ist, dieses zu erhalten. Außerdem machte uns „Bertus“ mit einem sonderbaren Kraut bekannt, das ein wenig bitter schmeckt und ein leichtes Taubheitsgefühl der Zunge hervorruft. Es heißt Absinth-Kraut (auch als Wermuth-Kraut bekannt) und stellt die Grundlage für das entsprechende Getränk dar. Wir beendeten die „Verkostung“ aber direkt nach dem Pflücken eines kleinen Zweiges, denn das Kraut ruft im getrockneten Zustand Halluzinationen hervor.  

Am Abend ging es dann nochmal ans Wasser, diesmal zu einem maritimen Spaziergang, bei dem wir von einem Ur-Borkumer viel über die Geschichte der Insel zu Piratenzeiten das dauerhaft im Hafen liegende alte Feuerschiff „Borkumriff“, Fahrten zur Geburtsstation eines Krankenhauses mit dem Seenotrettungskreuzer und eventuelle Geburten auf See erzählt bekamen. Außerdem sahen wir die Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden, die an einer Stelle direkt an der Wasserlinie verläuft.

Am Donnerstag gab es die Möglichkeit, in das Schwimmbad „Gezeitenland“ zu radeln oder einen intensiven Stadtbummel zu machen. Die Schwimmbad-Freundinnen und -Freunde spielten ein spannendes Wasserball-Match über mehrere Runden und zeigten dabei, dass es Spiele gibt, an denen wirklich alle unabhängig von ihren persönlichen Fertigkeiten und Fähigkeiten teilnehmen können. Der Donnerstag Nachmittag wurde für ein Kegel-Turnier genutzt, bei dem wir mit einigen Widernissen der in die Jahre gekommenen Kegelbahn-Technik zu kämpfen hatten. Die Kegel blieben beim Wieder-Aufrichten nach den Würfen oft hängen und mussten dann mit mehr oder minder ausgefeilten Kunstgriffen von Hand aufgestellt werden, was zu manch lustiger körperlicher Verrenkung führte.

Der Freitag war dann ganz für die Rückfahrt reserviert. In Oldenburg musste unser Zug einen kleinen Zwangshalt machen, weil er bis zum letzten Winkel mit Fußballfans von Werder Bremen vollgestopft war. Nach dem Verteilen der Passagiere auf zwei Züge ging es entspannt weiter nach Alfeld, wo wir am frühen Abend alle glücklich und unversehrt ankamen. Kleines Detail am Rande: Unsere Klassenfahrt nach Borkum blieb nicht nur von Unfällen und Krankheiten verschont, sondern gehört zu den ganz wenigen, auf denen nicht mal ein einziges Klebepflaster benötigt wurde.